! Zuechter werden, Ja oder Nein !
Hobbyzuechter oder Gewerblichzuechten Das Bleibt Gleich, das fuer und aber ist zu bedenken
Sagen wir es rundheraus: Wer aus rein monetären Gründen Rassehunde züchten will, soll es lieber gleich lassen. Sogar das Finanzamt hat eingesehen, das das große Geld nicht mit dem Verkauf von reinrassigen Welpen zu machen ist. Ein Hundezwinger gilt nicht als gewerblicher Betrieb. Die Stunden, die man investieren muss, um gesunde und fröhliche Jungtiere zu züchten, ist kaum zu zählen und hoffnungslos unterbezahlt. Wer sich entschließt, für Edlen Hundenachwuchs zu sorgen, muss Idealist sein.
Es soll nicht in Abrede gestellt werden, dass Vierbeiner ohne Stammbaum nicht auch hervorragende Eigenschaften besitzen. Wer also damit rechnet, dass er wenigstens den Gegenwert fürs Futter, das Terrain und einen Teil der investierten Zeit durch Verkauf von Hunden erhält, ist ein Träumer. Niemand kann garantieren, ob ein Wurf den Anforderungen des Rassehunde- Vereins und der Käufer entspricht. Niemand weiß im Voraus, ob nicht eine Krankheit die Hündin oder Rüden gefährdet.
Das bedeutet, Investitionen ohne Einnahmen für eine Längere Zeit. Wollen sie sich dennoch in das Abenteuer „Hundezucht“ stürzen, obwohl sie ahnen, was sie Erwartet, tun sie es ruhig, wenn es ihnen darum geht, wertvolle Rassen zu erhalten und, wenn möglich, sogar zu verbessern. Gehen wir davon aus, dass sie sich entschlossen haben Hobbyzüchter oder Gewerblicher Züchter zu werden.
Wenden sie sich zuerst an einen zuständigen Zucht Verband oder Verein, um einige Dinge Klar zu stellen.
Ob ihr Hund die notwendigen Voraussetzungen besitzt, um gesunde Nachkommen in die Welt zu setzen, Ob die nötigen Papiere vorhanden sind. Es genügt keineswegs, das ihr Hund auf mehreren Ausstellungen mit Erstklassigen Noten weggekommen ist. Er muss so gut durchgezüchtet sein, das seine Kinder möglichst alle mit den gleichen positiven Eigenschaften ausgestattet ihren Lebensweg beginnen können. Das Ziel der Züchter ist, möglichst viele Tiere gleicher Rasse und gleichen Wesen zu paaren, um unerwünschte Eigenschaften auszuschließen. Das bedeutet Auslese. Es bedeutet aber auch ein Risiko einzugehen, denn es kann immer wieder vorkommen, dass negative Einflüsse von Vorfahren wieder durchkommen. Das heißt wenn beide Elterntiere in ihrem Stammbaum gemeinsame Spitzentiere aufweisen, im Züchterjargon heißt es “die Blutlinie passt“. Sind die Hunde zu nahe miteinander verwand, spricht man von Inzucht. Werden Geschwister oder Vater und Tochter beziehungsweise Mutter und Sohn verpaart, handelt es sich um Inzestzucht.
Einerseits ist bei der Inzestzucht garantiert, das gewisse gewünschte Eigenschaften die Oberhand gewinnt, andererseits ist die Gefahr, das sich negative (Mongolid, Totgeburten, und Komplikationen besonders stark bemerkbar machen, hierbei ziemlich Groß.
Der Züchter muss den Mut aufbringen, bei Misserfolgen konsequent zu sein. Wem nur an gutem Durchschnitt liegt, sollte sich der Linien oder Fremdzucht annehmen. Bei der Linienzucht paart man lose verwandte Hunde mit gemeinsamen guten Ahnen zusammen.
Bei der Fremdzucht werden Hunde der gleichen Rasse, die keine gemeinsamen Vorgänger aufweisen, gepaart. Auf dem Gebiet der Rassehundezucht ist natürlich noch ein Anfänger nicht so sicher im studieren von Ahnentafeln und Zuchtbücher. Er sollte sich deshalb auf das Urteil eines erfahrenen Alten hassen verlassen, ehe er sich entschließt, sein Liebling einem Partner zuzuführen.
Bevor es soweit ist, muss man sich noch mal auf Herz und Nieren prüfen, ob man wirklich bereit ist, Hebamme zu spielen und eine Wöchnerinnenstation im eigenen Haus zu haben. Auch muss geklärt werden, wer die Welpen abnimmt, (Zuchtwart, Tierarzt) falls dem Standard entsprechen. Das bedeutet noch mehr Investitionen und Opfer, Ein Neuling hat meist noch keinen berühmten Zwingernamen, so kann es sein, das sie plötzlich mit einem starken Wurf, sitzen bleiben. Glauben sie nicht, sie tun was Gutes wenn sie ihrer Hündin Mutterfreuden zukommen lassen. Auch an das Muttertier werden erhebliche Anforderungen gestellt. Glauben sie ja nicht dem Aberglauben eine Hündin die einmal geworfen hat, wäre weniger anfälliger für Krankheiten, (Krebs, Gebermuttervereiterung), oder leichter zu sterilisieren. Sie allein müssen entscheiden, ob die Voraussetzung für Hundenachwuchs gegeben ist. Bei Kleinrassen gebiert die Hündin meist schwer, oft kommen nur wenige Welpen zur Welt und das auch noch meistens mit Kaiserschnitt. Da bei Kleinrassen auch mit Rückschlägen, dass heißt nach dem Mendel`schen Gesetzen mit Geburt von größeren Welpen zu rechnen ist, bedeutet eine Schwangerschaft auch für den Züchter ein erhöhtes Risiko. Hier muss man also doppelt überlegen, ehe man ein besonderes zartes Geschöpf einem Rüden entgegenführt. Ein Kaiserschnitt bedeutet nicht, dass die Hündin später nicht normal gebären kann. Je Natürlicher und normaler ein Hund gehalten wird, umso normaler vollziehen sich auch Paarung und Geburt.
Nehmen wir an, Sie haben alles genauestens durchdacht. Sie Haben Zeit, Platz, gute Nerven, Sehr guten Beistand bei Fragen und Hilfe, ein Prachttier und einen ebenwürdigen Rüden gefunden. Die Papiere beider Partner sind erstklassig, der Zuchtwart und Tierarzt rät ihnen zu und keiner der beiden hat Bedecken. Dann sollten sie keine Angst vor dem gewollten Nachwuchs haben.
Dies sollte ein Ansporn sein zum Nachdenken, Denn einfach Vermehren, hoppla hob jetzt bin ich Züchter, das Klappt meistens Nie, Man Brauch Erfahrung und Professionelle Hilfe bevor man Wirklich Sagen Kann MAN KANN ZÜCHTEN Bedenkt Das.